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15.03.2018, 21:19 Uhr | Klaus Eifler, Gerd Petermann Übersicht | Drucken
Mariengymnasium ebenfalls unter Denkmalschutz? SPD, FDP und Stadtsportbund spielen mit dem Feuer

In einem kürzlich veröffentlichten Brief an die für Denkmalschutz zuständige Ministerin Scharrenbach fragen SPD, FDP und Stadtsportbund, warum denn nicht auch das Mariengymnasium unter Denkmalschutz gestellt wird. Der geäußerte Wunsch, im Gegenzug könnten die Denkmalschützer doch von der Forderung ablassen, die Walburgisschule unter Schutz zu stellen, ist mehr als naiv. Dafür muss man sich nur noch einmal vor Augen führen, wie denn die Walburgisschule überhaupt in den Fokus der Denkmalschutzbehörden kam.

Elternvertreter der Paul-Gerhardt-Schule hatten damals den Denkmalschutz Ihrer Schule angeregt, um eventuell doch noch eine Schließung zu verhindern. Einmal auf den Plan gerufen, prüften die Denkmalschützer den Antrag und fanden die Paul-Gerhardt-Schule für denkmalwürdig. Dabei kam ganz nebenbei auch die gegenüberliegende Walburgisschule in den Blick.

Wohlgemerkt, ohne dass die Denkmalschützer nur im geringsten auf die Idee gekommen wären, dafür die Paul Gerhardt-Schule nicht unter Denkmalschutz stellen zu wollen. Im Nu waren beide Schulen ein Thema für die Denkmalliste. Im schlimmsten Fall haben wir auf Antrag von SPD, FDP und Stadtsportbund noch eine Schule zusätzlich in der Denkmaldiskussion. Jetzt auch noch das Mariengymnasium unter Denkmalschutz stellen zu wollen, ist vor diesem Hintergrund ein riskantes Spiel mit dem Feuer.

Selbst wenn der Denkmalschutz sich auf einen solchen Kuhhandel einlassen würde, wäre es ein Geschacher nach dem Sankt-Florians-Prinzip. Das Problem würde nur von der für den Stadtsportverband wichtigen Walburgisschule mit den beiden Turnhallen in der Innenstadt, auf das ungleich größere Mariengymnasium übertragen. Verbunden mit Problemen die wir noch gar nicht absehen können. Aktuell sind in den nächsten Jahren Investitionen von rund 4 Mio. Euro in die Ertüchtigung des Mariengymnasiums geplant. Rückt auch dieses Gebäude in den Fokus der Denkmalschützer, werden diese Maßnahmen alle in Frage gestellt.

Die CDU lehnt es weiterhin ab, diese oder andere Schulen in Werl unter Denkmalschutz zu stellen. Wir müssen als Stadt die Möglichkeit behalten, ohne teure Denkmalschutzauflagen alle unsere Schulen in einen guten Zustand zu versetzen und zu erhalten. Jeder Euro der uns an den Schulen für teure Denkmalsanierungen verloren geht, fehlt uns an den Stellen, die für die Schüler wirklich wichtig sind.

Mit freundlichen Grüßen
Für die CDU Fraktion
Klaus Eifler, Gerd Petermann


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